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FAQ
Häufig gestellte Fragen
So haben wir ungestört die Möglichkeit mit dir das Vorgehen der Lektion kurz zu besprechen und allfällige, andere wichtige Informationen durchzugeben, ohne dass dein Hund schon auf deine und unsere Aufmerksamkeit angewiesen ist.
Es kommt vor, dass wir für dich und deinen Hund auf dem Übungsplatz schon etwas vorbereitet haben und es ungünstig wäre, wenn du den Platz uninformiert betrittst.
Es könnten sich noch Hunde oder andere Tiere auf dem Übungsplatz befinden, welche nicht so gut mit der Ankunft deines Hundes umgehen können. Wir können so ein unkontrolliertes Aufeinandertreffen der anwesenden Hunde vermeiden und somit daraus resultierende, eventuell ungünstige Situationen verhindern. Du hast aber vor jeder Lektion die Chance, uns und andere Teilnehmer darüber zu informieren, was dein Hund aktuell benötigt, um sich während der gemeinsamen Zeit wohl zu fühlen.
Ganz einfach: Dies verringert die Wartezeit für deinen Hund im Auto.
Zum Auto: Natürlich bitten wir dich nur darum deinen Hund bei der Ankunft noch im Auto zu lassen, wenn es dafür nicht zu heiss ist.
Im Optimalfall (v.a. wenn von Anfang an darauf Wert gelegt wurde und die Hunde diesbezüglich kein Trauma haben) empfinden viele Hunde das Auto als angenehm, ja sogar als Rückzugsort, und es kann für deinen Hund ein tolles Hilfsmittel sein um herunterzufahren.
Wenn dies bei deinem Hund nicht der Fall ist und er Schwierigkeiten damit hat, oder du ohne Auto zu uns reist, sprich uns bitte vor dem Termin darauf an, damit wir eine passende Lösung finden können.
Möglicherweise ist vor deiner Lektion noch ein ängstlicher Hund auf oder vor dem Übungsplatz, der gestresst reagieren könnte durch deine Ankunft oder den Anblick deines Hundes. Das wäre schade!
Eventuell haben wir Sachen vorbereitet vor oder um den Übungsplatz, die dein Hund noch nicht finden soll.
Es verhindert unkontrolliertes Aufeinandertreffen fremder Hunde vor der Lektion.
Wenn du Gründe hast, weshalb es für dich und deinen Hund wichtig ist, unmittelbar vor der Lektion spazieren zu gehen, mache das bitte an einem anderen Ort. Spreche mit uns bezüglich Tipps für geeignete Orte.
Denke daran: Es ist deinem Hund gestattet sich bei uns auf dem Übungsplatz zu versäubern!
(Die Entsorgung obliegt jedoch deiner Verantwortung: Robidog unmittelbar neben dem Übungsplatz vorhanden).
Dein Hund ist zudem schön frisch und bereit für seine Lektion.
Falls dein Hund überhaupt noch mag und es den weiteren Verlauf mit den folgenden Hunden nicht stört, mache lieber eine kleine Runde nach der Lektion, um diese in Ruhe ausklingen zu lassen.
Diejenigen, die uns und unsere Arbeit kennen wissen es schon: Die Arbeit bzw. das Handling an der «Leine» (Bei «Leine» sprechen wir hier immer von den sogenannten "Langleinen" zwischen 3m - 5m. Nicht von Doppelleinen unter 3m und nicht von Rollleinen, oder sonstigen Leinenvarianten) ist ein wichtiger und schöner Aspekt unserer Arbeit. Dein Hund fühlt sich bei gutem Handling nicht schlecht an der Leine, sondern begleitet, unterstützt und ja, manchmal auch begrenzt, wenn dies nötig ist.
So tragen wir zur Sicherheit und dem Wohlergehen aller bei: deinem Hund, den anderen Hunden, den weiteren Teilnehmern und uns.
So bist auch du immer in der Lage, eine Situation zu lenken und zu kontrollieren.
Zum Freilauf: «Wirklich frei ist nur der, der damit umgehen kann».
Der Freilauf ist vielen Hundebesitzern sehr wichtig und dies verstehen wir. Es ist ein schöner Aspekt im Leben von Hund und Halter und auch unserer Arbeit.
Jedoch müssen wir darauf bestehen, dass gewisse Bedingungen erfüllt sind: So zum Beispiel die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Anwesenden, die Möglichkeit deinen Hund wieder anleinen zu können und ganz wichtig: dein Hund besitzt die Fertigkeiten, die es dazu benötigt.
In diesem Fall können wir den Freilauf gerne in unsere gemeinsame Arbeit involvieren.
Ansonsten gilt der Grundsatz: Lieber gut unterstützt an der Leine als überkontrolliert frei
Nach der Einleitung holen wir nacheinander die Hunde an den Leinen aus den Autos und führen sie auf den Platz.
Du schenkst deinem Hund eine gewisse Ankunftszeit, indem du dich gemeinsam mit ihm auf dem Platz bewegst.
So kann dein Hund:
a) die Aufregung der Autofahrt und Ankunft abbauen
b) ungestört den neuesten Gerüchen nachgehen
c) sich, wenn nötig, versäubern
d) sich auf Distanz mit den anderen Hunden auseinandersetzen, ohne bedrängt zu werden oder zu bedrängen. Das ist sehr wertvoll für deinen Hund!
Zum Kontakt: Wenn im Voraus nichts anderes besprochen wurde, gilt der Grundsatz:
„Keinen direkten Kontakt unter den angeleinten Hunden erstellen“, sprich, du lässt deinen Hund nicht hin.
In vielen Fällen ist das jedoch gut möglich, muss aber im Vorfeld abgesprochen werden, vom Besitzer bewilligt sein und hängt schlussendlich auch von unserer Einschätzung ab.
Bei direktem Kontakt achte darauf, dass sich immer nur zwei Hunde auf einmal miteinander auseinandersetzen. Ist dein Hund der Dritte, begrenze ihn rechtzeitig und warte, bis sich die zwei anderen Hunde voneinander lösen. Dasselbe gilt auch, wenn sich ein anderer Hund gerade am Lösen ist: Nettiquette.
Kommunikation ist sehr wichtig: Vermittle den anderen Teilnehmern aktiv, was du und dein Hund gerade von ihnen brauchen oder nicht brauchen.
Während der Lektion: Es kann immer wieder zu Wartezeiten kommen, während einer Erklärung oder bis du und dein Hund an der Reihe seid. Achte in diesen Momenten darauf, nicht zu dicht bei den anderen teilnehmenden Hunden zu stehen, sondern nimm dir und deinem Hund den nötigen Raum, den er braucht, um diese Situationen angenehm zu erleben. Das kannst du jederzeit und unaufgefordert tun, es ist sogar von uns erwünscht. Wir bemühen uns, dass du trotz Distanz alles Wichtige mitbekommst.
Wir möchten, dass du das nicht tust. Weshalb? Das Füttern anderer Hunde bringt eine Reihe negativer Auswirkungen mit sich, hier nur einige:
a) Es kann sein, dass der Hund durch die Erfahrung/en bei deinem Anblick sofort zu dir ziehen will und er ist nicht mehr frei in seiner Aufmerksamkeit. Bitte verwechsle dieses Verhalten nicht mit Zuneigung zu dir, sondern als die Leidenschaft für das Futter aus deiner Hand. Verzeih uns diese pragmatische Feststellung.
b) Vielleicht ist der Hund allergisch auf einen Inhaltsstoff deines Futters. Du weißt es nicht.
c) Möchtest du, dass dein Hund möglicherweise lernt, bei fremden Personen Futter zu bekommen und ihnen viele Meter davonrennt, um einen Fremden zu erreichen?
d) Es kann sein, dass es zu einem Ressourcen-Thema zwischen deinem Hund und einem anderen Hund kommt.
Das Berühren eines anderen Lebewesens, in diesem Fall eines anderen Hundes, kann dessen Bedürfnis nach Individualdistanz unterschreiten und zu Unwohlsein bei ihm führen, bis hin zu Abwehrreaktionen. Darum bitte: Hole immer die Erlaubnis des Besitzers ein und beobachte bei einer Einwilligung, ob dein Hund die Kontaktaufnahme und Berührung gut findet.
Egal ob in Einzel- oder Gruppen-Lektionen: Dein Hund ist auf dich und deine Achtsamkeit angewiesen.
Dein Hund ist immer in der Gegenwart und reagiert auf den Moment. Wenig oder keine Aufmerksamkeit von dir kann zu ungünstigen Situationen führen, für die du verantwortlich bist, sofern du mit Aufmerksamkeit und Voraussicht ein Verhalten hättest verändern oder verhindern können.
Selbst immer präsent und in der Situation zu sein, fällt uns Menschen oft schwerer als unseren Hunden: Du musst aufpassen, was erklärt wird, hast eigene Gedanken, interessante Teilnehmer – trotzdem, fokussiere dich deinem Hund zuliebe immer wieder auf den gegenwärtigen Moment und verschiebe Gespräche mit anderen auf einen Zeitpunkt, wenn dein Hund deine Aufmerksamkeit nicht mehr braucht.
Auch wir versuchen, in der Aufmerksamkeit immer in der Situation zu bleiben, um schnell und passend reagieren zu können. Du kannst uns dabei unterstützen, indem du das auch tust und deine Fragen sowie Schilderungen erlebter Situationen „vor“ oder „nach“ der aktiven Arbeitszeit mit deinem Hund stellst und erläuterst. (Oder schick uns eine Mail – wir beantworten deine Fragen gerne, sobald wir Zeit dafür haben.)
Nimm es uns nicht übel, wenn wir dich während der Lektion zeitweilig unterbrechen und deinen Fokus wieder auf die aktuelle Situation und die Gegenwart lenken.
Fazit: Dein Hund dankt es dir, wenn du mit deiner Achtsamkeit voll und ganz bei ihm bist während seiner aktiven Präsenzzeit.
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